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Dahab´s Tauchplätze
Die meisten
Tauchplätze in Dahab sind von Land aus zu erreichen. Eine der
wenigen Ausnahmen z.B. sind die "Hidden Islands", die man nur
mit einem Boot erreichen kann. Weit abgelegene Tauchplätze wie
Gabr El Bint und Ras Abu Galum, die nur mit Camel von Dahab
aus zu erreichen sind, werden von Zeit zu Zeit auch mit Booten
angefahren. Steilwände findet man hauptsächlich in Dahab´s
Norden mit sehr eindrucksvollen Abstiegen wie z.B. bei dem
Tauchgang von den Bells zum Blue Hole. Auch die Tauchplätze
bei Abu Galum bieten grossartige Steilwände. Alle Tauchplätze
verlaufen weiter zur Mitte des Golf von Aquaba hin in eine
steil abfallende Riffwand.
Klima/Gezeiten/Tauchbedingungen in Dahab
In
der Zeit von November bis April empfehlen wir Tauchanzüge 7mm
halbtrocken, im Sommer von Mai bis Oktober ist ein 5 mm
Nasstauchanzug ausreichend. Blue Hole
Der berühmte Tauchplatz in Dahab´s Norden stellt einen grossen Einschnitt
in
Form eines "blauen Lochs" in der Riffplatte mit einem
Durchmesser von 60 Metern und einer maximalen Tiefe von
108 Metern dar. Die Sehenswürdigkeit hier ist die
"Kathedrale", die in einer Tiefe von 55 Metern beginnt,
30 Meter breit und 20 Meter lang ist, und durch die man
die Aussenseite des Riffs und das offene Meer erreicht.
Gesehen: Napoleonfisch,
Schildkröte, Drachenkopf, Adlerrochen,
Hai
Canyon
Der Canyon stellt drei Tauchplätze dar: Canyon, Canyon Garden und Canyon Table. Hinter dem Namen Canyon steht eine Felsspalte, die man nach dem Einstieg durch die Lagune in einer Richtung von ca. 50 Grad nördlich ab einer Tiefe von 20 Metern betauchen kann. Der Spalte
vorgelagert ist ein Korallenblock, der einen Eingang zum
Canyon in einer Tiefe von 15 Metern, auch "Fishbowl" genannt,
aufweist. Durch diesen Eingang kann man in den Canyon bis zu
einer Tiefe von 30 Metern abtauchen oder der Tauchgang wird
durch direkten Einstieg in den Canyon begonnen und führt dann
auf dem Rückweg hoch zum Fishbowl. Riff rechte Schulter taucht
man dann zurück zur Lagune, an deren Eingang man einige
bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den auf
Sandflächen lebenden "Flügelrossfisch" entdecken
kann... Canyon Garden Nach Einstieg durch die Lagune in Richtung Süden tauchend, gelangt man in den wunderschönen Canyon Garden. Wie der Name schon sagt, ist hier ein wunderschöner Korallengarten zu sehen, der ab einer Tiefe von 16 Metern als Drop Off abfällt und sich als faszinierende Steilwand mit Gorgonien und wunderschönen Hart- sowie Weichkorallen präsentiert. Zurück durch den Canyon Garden tauchend nimmt man den Ausstieg auch durch die Lagune.
Canyon Table (Rick´s Reef) Nördlich des
Tauchplatzes Canyon liegt das "Rick´s Reef". Hier steigen wir
nach einem kurzen Weg über das steinige Riffdach (ca. 5 m)
direkt über eine natürliche Treppe ein, schnorcheln ca. 10 m
durch die Lagune und tauchen an der Riffkante in südliche
Richtung ab. Die Riffwand fällt auf eine Tiefe von 12 Metern
ab, das Plateau des Korallengartens zieht sich bis zu einer Tiefe von
mehr als 40 Metern östlich hinaus. Der wunderschöne Bewuchs
der Riffwand führt in südliche Richtung vorbei an dem
berühmten "Fishbowl", unterbrochen von einigen Sandflächen mit
Tischkorallen, wo man den Krokodilfisch sehr häufig antrifft.
Optimalerweise taucht man hier in eine Richtung und steigt
durch die Lagune des Canyon´s aus. Gesehen: Oktopus, Anglerfisch,
Flügelrossfisch, Krokodilfisch, Teufelsfisch,
Schildkröte Abu Helal
Rund
400 Meter südlich des Canyon´s liegt der Tauchplatz Abu Helal, wo
wir optimalerweise bei Flut und einigermassen ruhigem Wetter
einsteigen können. Dieser erfolgt über das 15 Meter breite Riffdach in einen Pool
hinein, der eine maximale Tiefe von 12 Metern aufweist. Weiter
östlich (120 Grad) über den Riffsattel bei 5 Metern auf eine Tiefe von
ca. 27 Metern tauchend, gelangt man an eine lange faszinierende
Felsspalte, die parallel zum Ufer verläuft. Diese Spalte ist
teilweise nach oben hin offen, teilweise geschlossen und der Grund
liegt hier bei 36 Metern. Zurück durch den wunderschönen
Hartkorallengarten, am besten in einem Viereck-Kurs zur
Ausstiegsstelle durch den Pool. Dadurch dass dieser Tauchplatz
aufgrund des nicht ganz einfachen Einstiegs recht wenig frequentiert
wird, ist dieser Tauchgang ein besonderes Erlebnis, überwältigend
sind die noch sehr intakten Korallen. Gesehen: Riesenmuräne, Steinfisch, Adlerrochen, Schildkröte Ein-/Ausstieg: Nicht immer einfach, optimal bei Flut Fahrzeit: 25 Minuten Eel Garden
Der Tauchplatz liegt in Assla, ca. 300 Meter nördlich des Tauchplatzes
Lighthouse
und bietet somit auch optimale Möglichkeiten eines Drifttauchgangs
zum Lighthouse. Zurück der
Riffkante entlang, Ausstieg erfolgt durch den Pool.
Lighthouse
Der Tauchplatz "Lighthouse", nach dem Leutchtturm benannt, befindet sich
mitten
in Dahab und bietet optimale Möglichkeiten für Check-Tauchgänge oder
Ausbildungstauchgänge aufgrund der riesigen Sandflächen.
Islands
Die Islands sind quasi das "Hausriff" unserer Tauchbasis und der Lagune
Dahabs
vorgelagert. Hier kann man fast immer einsteigen: bei Hoch- und
auch bei Niedrigwasser. Gesehen: Barrakuda-Schule,
Napoleonfisch, Drachenkopf, Krokodilfisch Einstieg: Meistens
einfach Three Pools
Südlich von Dahab
befindet sich dieser Tauchplatz, auch die "Drei
Badewannen"
genannt, die durch Korallenwälle voneinander abgetrennt sind.
Gesehen: Muräne, Drachenköpfe, Adlerrochen Ein-/Ausstieg: Einfach Fahrzeit: 40 Minuten Um Sid
Ebenso südlich von Dahab liegt "Um Sid". Einstieg hier direkt vom
Sandstrand
aus, oft Oberflächenströmung. In Richtung Osten tauchend, fällt das
Riff ab einer Tiefe von 20-25 Metern als drop-off ab. Gesehen: Adlerrochen, Hai, Schwarmfische Ein-/Ausstieg: Leicht Fahrtzeit: 45 Minuten Caves
Der südlichste mit dem Auto zu erreichende Tauchplatz sind die
"Caves"
(Höhlen). Der Einstieg ist bei Flut und einigermassen ruhiger See
recht leicht; dieser erfolgt durch einen Schritt vorwärts von dem 2
Meter breiten und ebenen Riffdach aus. Der Tauchgang kann
in Richtung Süden oder Norden begonnen werden, der bis zu einer
Tiefe von 30 Metern riesige Korallenblöcke bietet sowie eine Menge
Überhänge und kleinere Caves zeigt. Zurück zum Einstieg kann man die
Höhlen, die nach vorn hin komplett offen sind, in ihrer ganzen
Breite betauchen, und mit einer Lampe hier wunderbare Farben
entdecken. Auch auf der Sandfläche sind so einige Schätze, wie z. B.
der Flügelrossfisch, zu sehen. Vor Ausstieg legt man optimalerweise
Blei und Jacket zuerst ab, welches man dem Guide anreicht und
schwimmt hiernach auf das Riffdach, wonach man bequem aussteigen
kann. Einstieg: Einfach bei Flut und ruhiger See Fahrzeit: 50
Minuten All maps courtesy by Ian Penberthy |
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